Florian Bergmann

Altsaxophon, Bassklarinette, Komposition

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Fo[u]r Alto

 

Mikrotonale Musik für vier Altsaxophone

 

Frank Gratkowski – Altsaxophon, Komposition
Christian Weidner – Altsaxophon
Benjamin Weidekamp – Altsaxophon
Florian Bergmann – Altsaxophon

 

Fo[u]r Alto ist die Vervierfachung des Altsaxophons als einheitlicher Klangkörper. Seit der Gründung des Ensembles im Jahr 2008 haben die vier Berliner Saxophonisten Frank Gratkowski, Christian Weidner, Benjamin Weidekamp und Florian Bergmann zu einer unverwechselbaren Klangsprache gefunden, die sich durch künstlerische Kompromisslosigkeit und eine kontinuierliche musikalische Forschungsarbeit auszeichnet.
Kollektive Improvisationen verbinden sich mit den Kompositionen Gratkowskis. Dabei kommen unterschiedlichste Techniken zum Einsatz wie z.B. Spektralanalysen, intervallische mikrotonale Konzepte, diverse erweiterte Spieltechniken sowie flirrende, dichte Klangbänder, die durch die Multiplikation instrumentenbedingter Mehrklänge entstehen. In neuester Zeit inkorporieren sie zudem Perkussionsinstrumente wie Gongs und Klangschalen, die das Ausdrucksspektrum des Ensembles erweitern und bereichern.
Eine wichtige Rolle spielt die Konzeption einer räumlichen Musik. Ermöglicht es der Veranstaltungsort, positionieren sich die Musiker um das Publikum herum, um diesem einen multidirektionalen Musikerlebnis zu vermitteln.
Fo[u]r Alto spielte zahlreiche Konzerte in ganz Europa, darunter bei den Portraitkonzerten von Frank Gratkowski Jeunesse Spezial 2014 im Wiener Porgy & Bess und Trias 2018 im Kölner Loft , ebenso wie beim Acht Brücken Festival Köln, bei der Berliner Serious Series, bei der Panakustika Wiesbaden, beim Saxophonfestival Stuttgart,  beim EuroMicroFest Freiburg und beim Blurred Edges Festival Hamburg.
Im Herbst 2012 veröffentlichten sie ihre erste CD „4 Compositions by Frank Gratkowski“ auf dem englischen Label Leo Records. Eine zweite CD ist mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Europa und Kultur derzeit in Vorbereitung.

 

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Klangquadrat

Musikalische Performance für Kinder und Erwachsene

Wie kann man Musik sichtbar machen? Diese Frage stellten sich die Komponisten und Musiker Florian Bergmann und Benedikt Bindewald und die Spielerin Minouche Petrusch und sie erfanden ein Klangquadrat aus 3×3 Tönen. Auf diesem lässt sich spielen und musizieren, singen und tanzen. Folgt man den Tönen auf den Feldern, entstehen Choreografien der musizierenden Körper im Raum, sinnlich und lustig, strengen Regeln folgend und dabei immer wieder überraschend. Manchmal müssen die drei Spieler*innen sich akrobatisch verrenken, um ihre Töne zu treffen. Manchmal sind drei einer zu viel. Und der Volkslied-Kanon »Heut kommt der Hans zu mir« wird zum schwindelerregenden Walzer, bei dem am Ende keiner mehr weiß, wer eigentlich zu wem gehört.

Die Stückentwicklung wurden initiiert im Rahmen des FRATZ Symposiums »Musiktheater für die Jüngsten« am Theater o.N. in Kooperation mit der Deutschen Oper Berlin.

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UnbedingT

 

Jürgen Kupke – Klarinette
Florian Bergmann – Bassklarinette
Jörg Schippa – Gitarre, Komposition
Christian Marien – Schlagzeug

 

„Im Mittelpunkt des musikalischen Geschehens stehen die beiden großartig aufspielenden Klarinettisten Jügen Kupke und Florian Bergmann. Sie beherrschen ihre Instrumente meisterhaft, vermeiden aber wohltuend jede Form des Perfektionismus. Dafür steckt ein Übermaß an ungezügelter Lebenskraft in ihnen, die sie präzise und expressiv formulieren. Sie lassen die sonore, tieftönende Bassklarinette und die wie manisch frohlockende Klarinette im Luftkampf gegeneinander antreten; sie erobern auf gleichen Schwingen und unisono neues melodisches Terrain; sie spotten ätzend gegen den Zeitgeist und seine maßlosen Versprechungen; sie duellieren sich im Dialog und verbrüdern sich mit Haltung und Geist.“

Jörg Konrad, Süddeutsche Zeitung, 19.6.2012

 

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7of8

Matthias Schubert – Tenorsaxophon
Florian Bergmann – Altsaxophon, Klarinette, Bassklarinette
Nikolaus Neuser – Trompete
Andreas Willers – Gitarre, Komposition
Meinrad Kneer – Kontrabass
Christian Marien – Schlagzeug

 

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Umlaut

Umlaut ist ein Netzwerk Europäischer MusikerInnen aus dem Bereich der improvisierten / experimentellen / zeitgenössischen Musik mit dem Ziel, kreative Prozesse in Bewegung zu setzen. Zu den Aktivitäten des Netzwerks zählen die jährlich Festivals in Paris, Berlin und Dala-Floda (Schweden), die Umlaut Konzertreihe, sowie das Independent Label Umlaut Records.
Umlaut Berlin ist eine Initiative von Hannes Lingens, Pierre Borel und Florian Bergmann, welche durch die kontinuierliche Arbeit der letzten Jahre zu einem sichtbaren Bestandteil des Berliner Kulturlebens geworden ist. Die Berliner Umlaut Festivals sollen durch eine kontrastreiche und niveauvolle Programmierung zur Auseinandersetzung mit und über zeitgenössische Musik anregen. Wichtig ist dabei stets auch die Kooperation mit darstellenden und visuellen KünstlerInnen.

Umlaut Berlin wurde unterstützt vom Impuls-Fonds für zeitgenössische Musik, vom Deutschen Musikrat, vom Berliner Kultursenat und von Pro Helvetia.

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Hier ein Interview mit mir zu Umlaut Records lesen (PDF).


PinAddix

Sebastian Piskorz – Flügelhorn, Gesang, Komposition
Florian Bensch – Fagott
Florian Bergmann – Klarinette, Bassklarinette
Nils Marquardt – Posaune
Felix Jacobi – Bass, Synth
Christian Klein – Schlagzeug

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Perspectives

_MG_0919 PERSPECTIVES ist eine interdisziplinäre Performance über die Frage der Perspektive als ständiger Begleiter des Menschen. Die Wahrnehmung unserer Umwelt, unserer Mitmenschen und unserer selbst ist untrennbar verknüpft mit dem Blickwinkel, den wir einnehmen.

Die Fähigkeit des Menschen, bewusst verschiedene Perspektiven zu wählen, erscheint als unabdingbare Voraussetzung für selbstverantwortliches Denken, Fühlen und Handeln. Das strukturierte Zusammenspiel von Performance, Live-Musik, Videoprojektion und Klangregie schafft unerwartete Räume und Situationen, in denen sich die Akteure improvisatorisch frei bewegen können.

PERSPECTIVES wurde am 16.02.2012 im Ballhaus Ost aufgeführt. Mit Kajsa Bohlin (Performance), Pierre Borel (Saxophone), Hannes Lingens (Perkussion), Oscar Loeser (Video), Florian Bergmann (Konzeption, Regie).


 

The Wood Project

Zeitgenössische Tanzperformance

Felix Bürkle – Tanz, Choreografie
Kajsa Bohlin, Simon Carrot, Sarah Lutz – Tanz
Florian Bergmann – Klarinette, Bassklarinette, Komposition

Aufführungen im Pumpenhaus Münster, im Tanzhaus NRW und beim Favoriten Festival Dortmund.

 


Gloria Naufragada

 

Die Musik meiner CD „Rendez-vous“ fand Verwendung in dem Video „Gloria Naufragada“der belgischen Tänzerin Inez Pessoa.


 

Theater

IMG_0692Seit 2005 arbeite ich immer wieder auch als Theatermusiker, u.a. an der Deutschen Oper Berlin, am Berliner Ensemble, am Deutschen Theater Berlin, am Nationaltheater Weimar, am Theater o.N., am Teatro della Tose Genua und der Neuköllner Oper. Produktionen: Büro für postidentisches Leben (Matthias Rebstock), Pizzeria Anarchia (Michela Lucenti), Kleines Stück Himmel (Ania Michaelis),  Peter Pan, Die Dreigroschenoper, Das Wintermärchen (Robert Wilson), Endstation Sehnsucht (Thomas Langhoff), Die Antigone des Sophokles (George Tabori), Mutter Courage (Claus Peymann), Woyzeck (Jorinde Dröse), Schweyk (Manfred Karge) u.a.